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Rabanus-Maurus-Gymnasium Mainz

Sanierung Verwaltung


Bauherr: Stadt Mainz

vertreten durch den Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft Mainz

Leistungsbild: Lph. 1 – 8

Baukosten: 200.000 €

Fertigstellung: 2007

 

Aufgabenstellung

Sanierung des Verwaltungsbereichs
Renovierung Lehrerzimmer

Erbrachte Leistungen

Konzept und Entwurf der Innenraumgestaltung
Material- und Farbkonzept
Integration der technischen und raumakustischen Anforderungen
Beleuchtungskonzept
Detailplanung Innenausbau, Wandschrank, Einbauvitrine im Flur

Projektbeschreibung

Das Hauptgebäude des Rabanus-Maurus-Gymnasiums wurde im Jahre 1889 als repräsentativer Schulbau im Zuge der nördlichen Stadterweiterung errichtet. Die Räume der Schulleitung und Verwaltung sind im ersten Obergeschoss untergebracht. Insgesamt herrscht an diesem Schulstandort eine zunehmende Raumknappheit, dadurch bestand für den Verwaltungsbereich keine Erweiterungsmöglichkeit. Es waren jedoch eine Vielzahl von Anforderungen auf der begrenzten Fläche umzusetzen. Der Verwaltungstrakt sollte moderne Büroarbeitsplätze bieten und gleichzeitig als zentrale Anlaufstelle für die ca. 1.300 Schüler dienen.
Die Neuplanung sieht daher eine konsequente Zonierung aller Verwaltungsräume vor: Büroarbeitsplätze entlang der Fassade, Thekenmöbel als Trennung zum Publikumsbetrieb, Verkehrsfläche auf Achse der Verbindungstüren, Schrankzone und Flurwand.
Dem raumhohen Einbau-Wandschrank kommt bei der Erfüllung der Nutzeranforderungen große Bedeutung zu. Hier sind Funktionen wie Teeküche, Garderobenschränke, Sitzgelegenheiten, Erste-Hilfe-Liege, Aktenschränke, Materialbevorratung, Bücherregale, Lesepult und Technikinstallationen integriert. Über mobile Bibliotheksleitern wird die obere Schrankzone erreichbar. Dieser Bereich wird vorrangig zur Archivierung von Unterlagen genutzt.
Die Materialien wurden so gewählt, dass ein insgesamt heller, möglichst großzügiger Raumeindruck entsteht. Mit dem massiven Eicheparkett wird ein Bezug zum historischen Gebäude hergestellt, gleichzeitig handelt es sich hier um eine robuste und nachhaltige Lösung. Die Naturholzoberfläche steht in spannendem Kontrast zu der sonst eher kühl wirkenden Ausstattung. Die gelochten Akustikdecken sowie textile Wandpaneele und Schiebevorhänge sorgen für eine gute Raumakustik.
Die gesamte technische Ausstattung wurde sorgfältig in den Innenausbau integriert. Ein bündig in die Wand eingelassener Brüstungskanal stellt die Medienversorgung an allen Arbeitsplätzen sicher. Das Beleuchtungskonzept unterstreicht die Gliederung der Nutzungsbereiche.